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Artikel aus der Presse vom 20.06.2019

Verkehrsminister Scheuer will Führerscheinregeln ändern

Seine eigenen Experten schlagen die Hände über dem Kopf zusammen: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will die Führerscheinregeln ändern. Fachleute erwarten, dass es dadurch mehr Tote geben wird.

Wenige Tage nach dem Scheitern der Maut gibt es Neues vom Verkehrsminister: Nun will er offenbar die Führerscheinregeln ändern. Autofahrer dürften dann auch ein Motorrad steuern – ganz ohne Prüfung. Das berichtet jedenfalls „Spiegel Online“.

Demnach ist geplant, dass der Autoführerschein zum Fahren eines Leichtkraftrades berechtigt. Eine Ausbildung sei nicht notwendig, eine Prüfung auch nicht. Ein paar Stunden üben soll genügen.

So stehe es in einem Entwurf zur Änderung der Fahrerlaubnisverordnung, schreibt das Nachrichtenmagazin.

Scheuers Plan im Detail

  • Wer ein Auto fahren darf, kann seinen Führerschein (Klasse B) um eine Schlüsselzahl erweitern. Dann darf er ein Leichtkraftrad (max. 15 PS und 100 km/h) fahren. Aktuell schaffen diese Maschinen teilweise mehr als 100 km/h.
  • Dazu genügen 90 Minuten Theorie und sechs Fahrstunden auf einem Verkehrsübungsplatz. Eine Fahrprüfung ist nicht nötig.
  • Das Ganze gilt ab einem Alter von 25 Jahren und mindestens fünf Jahren Führerscheinbesitz.

Bislang brauchte man für diese Motorräder einen gesonderten Führerschein. Nur wer einen älteren Führerschein der Klasse 3 oder 4 hat (erworben vor dem 1. April 1980), darf damit schon heute ein Leichtkraftrad fahren.

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